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July 23, 2014




NEWSLETTER


Ausgabe 94, November 2012
INSIDE GAIN
NEWS
OPPORTUNITIES
QUICK &USEFUL
PLEASE FORWARD

GAIN ist eine Gemeinschaftsinitiative der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die Fraunhofer-Gesellschaft, die Deutsche Krebshilfe e.V., die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungseinrichtungen, die Max-Planck-Gesellschaft, die Leibniz-Gemeinschaft und die Hochschulrektorenkonferenz sind assoziierte Mitglieder.

INSIDE GAIN

Editorial

Liebe GAIN-Community,

wir hoffen, dass Sie alle den Hurricane Sandy sicher und gut überstanden haben. Aufgrund der Beeinträchtigung der Infrastruktur in New York durch den Sturm und dem damit verbundenen Emailserverausfall im GAIN-Büro sind alle Emails, die in der Zeit vom 29.Oktober bis zum 6. November geschickt wurden, abhandengekommen. Falls Sie also versucht haben uns in dieser Zeit zu erreichen, bitten wir Sie es einfach nocheinmal zu versuchen. Dafür bitten wir um Verständnis.

Dies ist auch ein Grund für die Verlängerung der Bewerbungsfrist für die Reisekostenstipendien für die European Career Fair im Februar in Boston, auf die wir in der Rubrik Inside GAIN hinweisen. Hier finden Sie des Weiteren eine Zusammenfassung einer Studie zum Verbleib der Teilnehmer/innen der GAIN-Jahrestagungen 2004-2011, die GAIN Ende letzten Jahres in Auftrag gegeben hat. Die Ergebnisse wurden am 5. November bei einem Pressegespräch im BMBF in Berlin vorgestellt.
Außerdem erfahren Sie im ersten Teil des Newsletters über die Netzwerkabende in Washington D.C. und Alberta, für die Sie sich gerne noch anmelden können.
Im Newsbereich finden Sie diesmal Auswertungen von Studien zum Thema Mobilität von Wissenschaftlern, Berufungs- und Bleibeverhalten, Doppelkarrieren und den Drittmittelwettbewerb der Bundesländer.
Unter unseren Ausschreibungen möchten wir in der Rubrik Opportunities auf die ERC Consolidator Grants hinweisen. Quick&Useful befasst sich unter anderem mit dem Berufsbild des Wissenschaftsmanagers.

Liebe GAIN-Community, wir wünschen Ihnen ein schönes Thanksgivingfest und eine besinnliche Vorweihnachtszeit.

Happy Thanksgiving!

Katharina Gotzler (gotzler@daad.org)
&
Gerrit Rössler (roessler@daad.org)

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Deutschland ist attraktiver Wissenschaftsstandort: Reformen zeigen Wirkung

Im nächsten Jahr treffen junge deutsche Wissenschaftler/innen, die in Nordamerika arbeiten, bereits zum dreizehnten Mal auf hochrangige Vertreter aus allen Bereichen des Wissenschaftsstandorts Deutschland. Neben Informationen über Karrieremöglichkeiten bekommen sie dort die Gelegenheit im Gespräch mit den politisch Verantwortlichen die Weichen für die wissenschaftspolitische Zukunft Deutschlands mitzugestalten. Solch eine kontinuierliche Arbeit über so einen langen Zeitraum weckt natürlich die Frage danach, was eigentlich mit den vielen Teilnehmern all dieser Tagungen in der Zwischenzeit passiert ist. Wo sind sie heute? Wie ist ihre berufliche Karriere verlaufen? Um diese und weitere Fragen zu beantworten hat GAIN Ende letzten Jahres eine "Studie zum Verbleib der Teilnehmer/innen der GAIN-Jahrestagungen 2004-2011" in Auftrag gegeben, die vom Umfragezentrum Bonn durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wurde.

Am 5. November stellte Dr. Helge Braun, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung in Berlin die Studie der Öffentlichkeit vor. Er hatte im September selbst an der 12. Auflage der GAIN-Tagung in Boston teilgenommen und so die Arbeit des Netzwerks aus erster Hand kennengelernt. Neben Dr. Braun und GAIN-Programmleiter Gerrit Rößler waren drei Rückkehrer/innen aus dem GAIN-Netzwerk anwesend: Prof. Dr. Claudia Janssen, Juniorprofessorin für Kommunikation und Medien and der Deutschen Universität für Weiterbildung in Berlin, Dr. Baris Tursun, Nachwuchsgruppenleiter am Berlin Institute for Medical Systems Biology (BIMSB) und Dr. Nana Bit-Avragim, Postdoktorandin am Max-Dellbrück Center. Alle drei sind in den letzten zwölf Monaten aus Nordamerika nach Deutschland zurückgekehrt. Sie berichteten eindrücklich von ihrer eigenen Rückkehrerfahrung und den damit verbundenen Herausforderungen.

Der Fokus der Studie lag auf den Jahren 2004 bis 2011, da erst seit 2004 die Teilnahme auch für Nicht-Stipendiaten der großen deutschen Forschungs- und Förderorganisationen geöffnet wurde und so ein repräsentatives Bild deutscher Wissenschaftler/innen in Nordamerika erfasst werden konnte. Insgesamt 1665 wurden per online Fragebogen kontaktiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Bei den Teilnehmern der Tagungen 2004 bis 2009 lag der Anteil der Rückkehrer bei mehr als zwei Dritteln. Weniger als 30% dieser Gruppe verblieben in Nordamerika, und auch von diesen viele nicht auf Dauer. Von den Teilnehmern der Tagung 2010 lag der Anteil der Rückkehrer bei 48,4%. Unter den Teilnehmern der Tagung im September 2011 lag die Rückkehrquote zum Befragungszeitpunkt Januar bis März 2012 erwartungsgemäß bei nur 12,9% , da im Fall der letzten beiden Tagungen viele Teilnehmer ihren ursprünglich geplanten Postdoc-Aufenthalt noch nicht beendet hatten - erst danach stellt sich die Frage der Rückkehr.

Der direkte Vergleich zwischen Nordamerika und Deutschland zeigt, dass die Chance, eine dauerhafte Stelle zu bekommen, in Deutschland durchaus besser ist als in den USA. 12.5% der Zurückgekehrten haben eine W2- oder W3-Professur in Deutschland, die mit einer Dauerstelle ("Tenure") in den USA vergleichbar ist. 10,7% haben eine Juniorprofessur. Rund 28% leiten eine Nachwuchsgruppe. 24% sind als Postdoktoranden oder wissenschaftliche Mitarbeiter tätig und 14% arbeiten in der Wirtschaft. Dagegen haben nur 7,1% der in Nordamerika Verbliebenen eine Stelle als Associate oder Full Professor und nur 3,8% leiten eine Nachwuchsgruppe oder Ähnliches. Der Anteil an Assistant Professors, also an zeitlich begrenzten Positionen, liegt bei 14,7%. Die weitaus meisten (67%) arbeiten dort als Postdoktoranden oder wissenschaftliche Mitarbeiter in Positionen, die in der Regel schlechter bezahlt werden als vergleichbare Positionen in Deutschland.

Es hat sich auch gezeigt, dass der Blick nach Deutschland oft mehr Sorge bereitet als notwendig. Es gibt offenbar eine Diskrepanz zwischen den erwarteten und den tatsächlichen Herausforderungen bei der Rückkehr. Während 12% derer, die ihre Rückkehr planen, die Einkommenssituation in Deutschland als Herausforderung sehen, empfinden diese nur 2% der bereits Zurückgekehrten als Problem, da sie oft besser ist als erwartet. Eine andere häufig genannte Herausforderung ist die Stellensuche vom Gastland aus. Im Falle der tatsächlichen Rückkehr kamen nur 16% der Rückkehrenden ohne Stellenangebot oder -zusage nach Deutschland zurück, und auch von diesen 16% konnte die Hälfte innerhalb von drei Monaten nach Rückkehr eine neue Stelle in Deutschland finden. Weitere Ergebnisse beziehen sich auf das konkrete Gehalt, die Zufriedenheit mit dem neuen Arbeitsplatz und Wünsche an die Politik.

Man war sich bei der Veranstaltung am 5. November einig, dass Deutschland sich nicht auf den positiven Ergebnissen der Studie ausruhen darf, sondern weiter seine Stärken ausbauen muss. Besonders für die langfristige Karriereplanung, die auch in den USA momentan sehr schwierig ist, muss es mehr und sicherere Möglichkeiten geben. Auch bei der Rückkehr von Doppelkarrierepaaren muss es noch mehr Unterstützung geben. Man sei aber, so der Tenor an diesem Morgen, auf dem richtigen Weg. Wie man es in Zukunft noch besser machen kann, wird sich vielleicht 2013 in San Francisco bei der nächsten GAIN-Tagung klären.

Abschlussbericht der Studie

sowie das Presseecho:

DRadio Wissen: Studie: Zwei Drittel der deutschen Wissenschaftler kehren wieder aus den USA zurück

BMBF: Standort Deutschland ist attraktiv

Die Welt: Studie: Interesse deutscher Forscher an Rückkehr aus USA steigt

Süddeutsche: Rückflug über den Atlantik

Innovationsreport: Standort Deutschland ist attraktiv

Tagesspiegel: Rückkehrer-Studie Deutsche Forscher wollen aus den USA zurückkehren

Zeit Online: Studie: Interesse deutscher Forscher an Rückkehr aus USA steigt

Deutschlandfunk: Wissenschaftsstandort Deutschland wird immer attraktiver - GAIN-Studie: Auslandsforscher sehen auch Vorteile in der Rückkehr

Berliner Morgenpost – Wissen News: Wissenschaftler kommen nach Deutschland zurück

FAZ: Zurück aus Nordamerika

N24: Interesse deutscher Forscher an Rückkehr aus USA steigt

VDI Nachrichten: Deutsche Forscher kehren USA den Rücken

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Verlängerung der Bewerbungsfrist: Reisekostenstipendien für European Career Fair 2013

Achtung: Aufgrund des Hurricanes Sandy und dem damit verbundenen Emailserverausfall sind alle eingegangenen Emails vom 29. Oktober bis zum 6. November abhanden gekommen. Aufgrund dessen verlängern wir dir Bewerbungsfrist für die Reisekostenstipendien für die ECF bis zum 10. Dezember!

Ausschreibung
Vom 23. bis 25. Februar 2013 findet am MIT in Boston die 17. European Career Fair (ECF) statt. Diese Messe bietet Ihnen einen hervorragende Möglichkeit, Arbeitgeber in Wissenschaft und Wirtschaft kennenzulernen und vor Ort konkrete Job- und Förderangebote zu besprechen. Die Veranstalter der European Career Fair rechnen wieder mit rund 4.000 Teilnehmern und mit über 130 Firmen und Non-Profit-Organisationen, die nach den "besten Köpfen" für ihre Stellenausschreibungen in Europa suchen.

Weitere Details finden Sie hier.

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Netzwerkabende in Washington DC und Alberta

Netzwerkabend in Washington D.C.
GAIN und die Deutsche Botschaft in Washington D.C. laden Sie herzlich zu einem Netzwerkabend am 26. November 2012 um 18:00 in die Räumlichkeiten der Deutschen Forschungsgemeinschaft ein. Im Rahmen dieses Empfangs möchten wir Ihnen eine Möglichkeit zum Knüpfen professioneller Kontakte und zum persönlichen Austausch mit Vertretern aus Wissenschaft und Forschung geben. Vertreter der American Friends der Alexander von Humboldt Stiftung, des DAAD und der DFG sowie der Deutschen Botschaft in Washington freuen sich auf einen Gedankenaustausch mit deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Nordamerika und stehen für Fragen und Informationen zur Verfügung.

Für Fragen steht das GAIN-Team in New York Ihnen jederzeit zur Verfügung. Sie erreichen uns unter roessler@daad.org oder 212 758 3223.

Weitere Infos

Netzwerkabend in Edmonton Alberta
Die deutsche Wissenschaftscommunity an der University of Alberta lädt zu einem ganz besonderen Netzwerkabend für deutsche und an Deutschland interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein.
Termin ist der 5. Dezember, 2012 um 17:30 im Alumni House am 11515 Saskatchewan Drive, Edmonton Alberta.

Zu Gast sind neben GAIN-Beirat Dr. Stefan Scherer, der auch Leiter der Helmholtz-Alberta Initiative ist, auch die Experten des German Canadian Centre for Innovation and Research, der University of Alberta International, der Humboldt Foundation Liason Canada und anderer deutscher Forschungs- und Förderorganisationen.

Als besonderer Gast hat sich der neue deutsche Botschafter in Kanada, Werner Wendt, angekündigt, der sich freut die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor Ort kennenzulernen.

Dies ist eine einmalige Gelegenheit sich vor Ort bei Experten vom Wissenschaftsstandort Deutschland zu informieren und mit anderen Wissenschaftler/innen zu diskutieren.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Stefan Scherer.

Weitere Infos

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Wissenschaftler/innen-Stammtische

Rückblick Stammtisch Denver/Boulder und nächstes Treffen
Simone Stahringer und Andrea Stith haben vom ersten Stammtisch am 6. November in Colorado gute Neuigkeiten: 15 Wissenschaftler der unterschiedlichsten Disziplinen (von der Anästhesiologie bis zur Arktisforschung) haben an diesem ersten Stammtisch teilgenommen. Sie erreichten noch ein paar Emails weiterer interessierter Wissenschaftler, die leider zu dem Termin keine Zeit hatten, aber generell interessiert sind. Der Stammtisch wurde von allen sehr gut angenommen und wird definitiv fortgesetzt!

Andrea Stith: "The latest Denver area GAIN/GSO Stammtisch was held on November 6, 2012 at the Boulder Beer Company in Boulder. We had 15 people present - many were German scientists working in the Boulder area. There were also two Americans present who enjoyed sharing their memories of life in Germany. Popular topics of discussion were the research and funding climate in Germany, tips for living and working in the US, and plans and difficulties for a return to Germany. Given that it was election night, we couldn't help but talk a bit of politics (in the US and in Germany)! It was an enjoyable evening and we look forward to the next Stammtisch to be held on December 1, 2012!"

Der nächste Stammtisch findet am 1. Dezember 2012 um 16 Uhr auf dem Christkindlmarkt Denver (16th Street Mall and Arapahoe Street, Denver) statt. Treffpunkt ist das Warming Tent.
Für ein RSVP und weitere Infos wendet Euch bitte an die beiden Koordinatorinnen unter StammtischDE@gso-gain.org.

Stammtisch Philadelphia
In Philadelphia findet der nächste Stammtisch am 6. Dezember um 19 Uhr statt. Der Ort ist noch offen, aber wer sich schonmal anmelden möchte, wendet sich bitte an Marlene Walk unter StammtischPH@gso-gain.org.

Neue Ansprechpartner gesucht
Neue Ansprechpartner suchen wir in Waterloo. Stephanie Sobek kann aus zeitlichen Gründen die Koordination des Stammtisches nicht mehr alleine übernehmen. Wir danken Ihr ganz herzlich für Ihre Mühe und die bisherige Organisation.
Falls Ihr Interesse daran habt, den Stammtisch in diesem oder weiteren Orten zu übernehmen, dann meldet Euch bei uns.

Aktuelle Termine für die Stammtische könnt Ihr auch über Facebook und Twitter erfahren und so immer auf dem Laufenden bleiben. Zusätzlich bietet die GAIN-Webseite einen Terminkalender, auf dem auch Stammtischdaten inklusive der jeweiligen Ansprechpartner zu finden sind. Solltet Ihr einmal keinen Termin in Eurer Nähe finden, dann schreibt uns doch und wir setzen Euch sofort mit den jeweiligen Ansprechpartnern in Verbindung. Unsere GAINler vor Ort freuen sich immer über Neuzugänge!

Wenn Ihr in Eurer Stadt einen neuen Stammtisch gründen wollt, und/ oder Euren Stammtisch um Aktivitäten ausbauen wollt: Wir helfen gerne weiter! Interessierte können sich jederzeit melden: gotzler@daad.org.

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NEWS

Wissenschaftsverbände fordern verlässliche Karrierewege für Hochschullehrer

Einen neuen Anstoß bezüglich des Erhalts und die Verbesserung der Qualifikation zukünftiger Hochschullehrer und –lehrerinnen haben drei Wissenschaftsverbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gegeben. Mit einer gemeinsamen Grundsatzposition fordern sie verlässliche Karrierewege an den Hochschulen, um qualifizierte junge Professoren zu halten und dem globalen Wettbewerb um die besten Köpfe für die Unis standzuhalten. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es wichtig, die talentiertesten Jungforscher mit attraktiven und perspektivisch verlässlichen Karriereangeboten zu überzeugen. Dafür muss zukünftig mit Tenure-Track-Modellen mit gezielter Förderung der akademischen Selbständigkeit geworben werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung des Deutschen Hochschulverbands (DHV), des Österreichischen Universitätsprofessor/Innenverbands (UPV) und der Vereinigung der Schweizerischen Hochschuldozierenden (VSH). Nicht nur der Forschungsqualifikation, sondern auch der Lehrqualifikation sollen beim Berufungsverfahren ein höheres Gewicht beigemessen werden. Neben dem Tenure-Track-Modell der TU München, sollen auch andere neue Qualifikationswege in Betracht gezogen werden.

Vollständiger Bericht

Pressemitteilung Deutscher Hochschulverband: Wissenschaftsverbände wollen für zukünftige Hochschullehrer unterschiedliche, aber verlässliche Karrierewege

Quellen: Deutscher Hochschulverband, Hochschul-Informations-System GmbH

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Kürzung bei EU Forschungsförderung löst Protestwelle aus

Kurz vor dem EU-Gipfel, der vom 22. bis 23. November in Brüssel stattfinden wird, haben zahlreiche ERC Starting Grantees sowie andere Spitzenforscher, die in der Young Academy of Europe organisiert sind, zusammen mit der Initiative for Science in Europe eine Online Petition gestartet, welche ab sofort unterzeichnet werden kann. Im Rahmen dessen ist Ende Oktober ein offener Brief von 42 europäischen Nobelpreisträger an die EU geschickt worden, der sich gegen Kürzungen des EU-Forschungsbudgets ausspricht. Die Verhandlungen um das EU-Budget für die Jahre 2014 bis 2020 und dessen Verteilung befinden sich in einer heißen Phase, da sich einige Mitgliedstaaten für Kürzungen des EU-Haushaltes aussprechen. Das wiederum könnte negative Auswirkungen auf den Forschungsetat haben und die damit verbundenen ERC Grants. Die Nachwuchsforscher unterstreichen die Rolle des Europäischen Forschungsrats (ERC), der nach bisherigen Planungen in den Jahren 2014 bis 2020 gut 13 Milliarden Euro erhalten soll. Diese Mittel zu reduzieren wäre kontraproduktiv, da der ERC maßgeblich zu Erfolgen in Bezug auf die Wahrnehmung Europas als Wissenschaftsstandort beitrage. Bereits 40.000 Unterzeichner haben sich gegen Kürzungen ausgesprochen. Die EU entscheidet schon in den nächsten Tagen, am 22. Und 23. November in Brüsse,l über die Höhe der Ausgaben.

Online Petition

Offener Brief

Tagesspiegel: Nobelpreisträger schreiben an die EU

Helmholtz Gemeinschaft: Kürzungen für die EU-Forschungsförderung

Pressemitteilung ERC Offener Brief

Pressemitteilung ERC zum Anstieg bei Antragstellenden

Bundesforschungsministerin Annette Schavan zeigt sich in einem Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung überzeugt, dass Wissenschaft, Forschung und Innovation Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit Europas sind. Lesen Sie hier ihre Antwort in der FAZ auf den Brief der 42 Nobelpreisträger und fünf Field-Medaillen-Träger: Für eine starke europäische Forschungspolitik

Quellen: Helmholtz, Tagesspiegel, FAZ, European Research Council

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Global Mobility: Science on the Move

Ein Artikel, der kürzlich in Nature erschienen ist, diskutiert die neuesten Trends und Entwicklungen zum Thema Mobilität von Wissenschaftlern. Länder, in denen ein dynamisches Wissenschaftssystem existiert und in denen viele Gelder dort hinein fließen, stehen bei Wissenschaftlern an erster Stelle. In dem Artikel von Richard van Noorden kommen etliche Wissenschaftler zu Wort und es werden einige Ergebnisse der GlobSci Umfrage, die im Dezember in Nature Biotechnology veröffentlicht wird, vorgestellt. Rund 17.000 Wissenschaftler aus den Fachgebieten Biologie, Chemie, Umwelt- und Materialwissenschaften in 16 Ländern wurden über ihre Umzüge in verschiedene Länder befragt.

Vollständiger Artikel

Quelle: Nature.com

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Ländercheck: Wie erfolgreich sind die Bundesländer beim Drittmittelwettbewerb?

Besonders erfolgreich beim Einwerben von Drittmitteln sind die Länder Berlin, Sachsen und Bremen. Der Stifterverband hat einen Ländercheck erstellt mit dem sich vergleichen lässt, wie gut die einzelnen Bundesländer beim Wettbewerb um Drittmittel abgeschnitten haben. Ihr Anteil an der Hochschulfinanzierung ist in den Jahren 2000 bis 2010 von 15 auf über 22 Prozent gewachsen und stellt somit eine äußerst bedeutungsvolle Einnahmequelle dar. Der Wettbewerb um diese Mittel wird immer größer. Laut Stifterverband ist der entscheidende Erfolgsfaktor bei der Drittmittelakquise eine starke Profilbildung. So können sich auch Bundesländer mit geringerer Wirtschaftskraft gegenüber welchen mit starker beim Einwerben von Geldern aus der Wirtschaft behaupten.

Vollständiger Bericht

Webseite zum Ländercheck

Quelle: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

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Auswertung zum Berufungs- und Bleibeverhalten

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) veröffentlicht seit mehreren Jahren Daten zu Berufungs- und Bleibeverhandlungen. Die Ergebnisse der aktuellen Auswertung zur Berufungspraxis in Deutschland wurden jetzt veröffentlicht. Diese basieren auf 1200 von Wissenschaftlern nach Abschluss ihrer Verhandlung ausgefüllten Fragebögen.
Ein Ergebnis ist, dass zwei Drittel der besetzenden Professuren in den letzten Jahren an Erstzuberufende vergeben wurden. Ca. 81 Prozent aller Rufinhaber sind dem Ruf gefolgt. Die Daten im Bereich Beamtenverhältnis versus privatrechtliches Dienstverhältnis sind ähnlich wie in den vergangenen Jahren: Von zehn Berufungen werden neun im Beamtenverhältnis realisiert. Ca. 16 Prozent der Professoren müssen sich zunächst mit einem Beamtenverhältnis auf Zeit zufrieden geben. Damit hat sich der Anteil der Beamtenverhältnisse auf Zeit seit 2006 um fünf Prozent gesteigert.

Auswertung zum Berufungs- und Bleibeverhalten

Quellen: academics.de, Forschung &Lehre

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Durch Selbständigkeit zur Doppelkarriere

Durch welche Erwerbs- und Lebensmodelle gelingen Doppelkarrieren am besten? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler des Instituts für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim (ifm) und des Stiftungslehrstuhls für Entrepreneurship der Universität Hohenheim (SEH) beschäftigt. In erfolgreichen Doppelkarriere-Partnerschaften leben bisher ca. 1,2 Millionen Paare, wobei dieses Modell vor allem unter Selbständigen verbreitet ist. Beide Partner verfolgen hierbei gleichberechtigt und eigenständig ihre beruflichen Karrieren; das gelingt aber nur ca. acht Prozent der Paare in Deutschland.
Die drei wichtigsten Ergebnisse der Studie sind, dass sich Selbständige häufiger auf Doppelkarrieren einlassen als abhängig Beschäftigte und sie außerdem ein höheres Nettoeinkommen erzielen. Ein weiteres Ergebnis ist, dass in Doppelkarriere-Partnerschaften, in denen die Frau selbstständig und dabei gleichzeitig erfolgreich ist, sich mehr Paare mit Kindern finden, als wenn beide Partner abhängig beschäftigt sind. Des Weiteren hat ergeben, dass sich im Hinblick auf die Haushaltsführung die klassischen Geschlechterrollen als vergleichsweise stabil verhält und Hausarbeit tendenziell Frauensache bleibt.
Gefördert wurde die Studie durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Initiative Frauen an die Spitze.

Ergebnisse der Studie

Quelle: dcc-selbständig.de, Universität Mannheim, Universität Hohenheim

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OPPORTUNITIES

ERC veröffentlicht Consolidator Grant-Ausschreibung

Thema und Fachgebiet: Gefördert werden Projekte im Bereich der Pionierforschung, d.h. an der Grenze des Wissens. Forschungsanträge interdisziplinärer Natur werden begrüßt.

Überblick: Ziel ist der Aufbau oder die Konsolidierung eines unabhängigen exzellenten Forschungsteams. Die Kreativität junger, vielversprechender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler soll gefördert werden und neue Ideen in die Forschungsfelder getragen werden.

Voraussetzungen: Antragsberechtigt sind vielversprechende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die sich zwischen 7 - 12, in Ausnahmefällen 16 1/2 Jahre, nach ihrer Promotion befinden (zu den Ausnahmen gehören Elternzeit, Zivil- oder Militärdienst, Krankheit). Gezählt wird das Datum der Veröffentlichung der Ausschreibung.
Für Mediziner/innen gelten gesonderte Regeln.
Es ist unerheblich welche Nationalität der/die Principal Investigator hat und wo er/sie zur Zeit der Antragstellung arbeitet. Für die Dauer des Projektes muss der/die PI aber an einer Einrichtung in einem EU-Mitgliedstaat oder in einem am Rahmenprogramm assoziierten Staat beschäftigt sein.

Sonstiges: Für ein Projekt können maximal 2 Millionen Euro beantragt werden, bei Wissenschaftler/innen die aus Drittstaaten kommen oder deren Projekt besonders hohe Investitionskosten beinhaltet können bis zu 2,75 Millionen Euro beantragen bei einer maximalen Projektdauer von 5 Jahren.

Bewerbungsfrist: 21. Februar 2013

Weitere Informationen

Quelle: EU Büro, Europäischer Forschungsrat

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Max-Planck-Forschungspreis 2013

Thema und Fachgebiet: Der Max-Planck-Forschungspreis 2013 wird im Bereich der Lebenswissenschaften zum Thema Einfluss des Klimawandels auf Ökosysteme ausgeschrieben.

Überblick: Der gemeinsame Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Max-Planck-Gesellschaft wird im jährlichen Wechsel in Teilgebieten der Natur- und Ingenieurwissenschaften, der Lebenswissenschaften oder der Sozial- und Geisteswissenschaften ausgeschrieben.

Voraussetzungen: Exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Nationen, von denen im Rahmen internationaler Kooperationen weitere wissenschaftliche Spitzenleistungen - auch mit Hilfe des Preises - zu erwarten sind, können für den Max-Planck-Forschungspreis nominiert werden. Der Preis soll Personen auszeichnen, die in Labor- und Feldversuchen mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf das ökologische Gefüge funktionell und in ihrer zu erwartenden Dynamik erforschen.

Preis: Der Preis ist in der Regel mit jeweils 750.000 Euro dotiert, die dem Preisträger oder der Preisträgerin über einen Zeitraum von drei bis zu maximal fünf Jahren für Forschungen eigener Wahl zur Verfügung stehen.

Sonstiges: Eigenbewerbungen sind nicht möglich.

Bewerbungsfrist: Ende der Nominierungsfrist: 31. Januar 2013

Bewerbung, Unterlagen und weitere Infos

Quelle: www.humboldt-foundation.de

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Stiftung Deutsch-Amerikanische-Wissenschaftsbeziehungen

Thema und Fachgebiet: Die Stiftung Deutsch-Amerikanische Wissenschaftsbeziehungen (SDAW) fördert internationale Studiengruppen, die sich mit ausgewählten sozialwissenschaftlichen Problemen befassen, die für die transatlantischen Beziehungen (in ihrer internen oder externen Dimension) von besonderer Bedeutung sind und mit denen inhaltlich und/oder methodisch wissenschaftliches Neuland betreten wird.

Überblick: Studiengruppen können über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren gefördert werden, das Antragsvolumen sollte aber 20.000 Euro (bzw. 26.000 US Dollar) nicht übersteigen. Eine Verlängerung der Förderung ist, abhängig von der Begutachtung des Erfahrungsberichts über die erste Projektphase, grundsätzlich möglich. Die Einwerbung von Stipendien und weiteren Drittmitteln wird ausdrücklich empfohlen. Bereits eingeworbene Fördermittel und deren Umfang sind gegebenenfalls im Antrag auszuweisen.

Voraussetzungen: Die Studiengruppen sollen international (und nach Möglichkeit interdisziplinär) zusammengesetzt sein, ihnen sollen deutsche/europäische und nordamerikanische Wissenschaftler unter Einschluss von Nachwuchswissenschaftlern angehören. Ihre Ergebnisse sollen sich in einer Veröffentlichung (auch in elektronischer Form) niederschlagen. Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Nordamerika und anderen europäischen Ländern, die an Universitäten oder wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen beschäftigt sind.

Sonstiges: Auswahl vorgeschlagener Themen: Amerikanische und europäische Strategien im Umgang mit dem Nahen Osten: Geschichte und aktuelle Herausforderungen, Der Aufstieg Indiens und Chinas als Herausforderung für die transatlantischen Beziehungen, Die Legitimität militärischer Interventionen, Soft power als außenpolitisches Instrument in den Vereinigten Staaten und Europa, Europäische und amerikanische Vorstellungen zur Neuordnung internationaler Institutionen, Nachhaltige Ansätze in der Wirtschaftspolitik.

Bewerbungsfrist: 31. März 2013

Ausschreibung

Quelle: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

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Postdoc-Stipendien und Stellen an der Bauhaus-Universität Weimar

Die Bauhaus-Universität Weimar schreibt zur Zeit zwei Stipendien für Postdocs aus, sowie eine Postdoktorandenstelle und die Stelle eines Geschäftsführers:

Ausschreibung Postdoc-Stipendien
Thema und Fachgebiet: Das Bauhaus-Postdoc-Stipendium soll hervorragenden promovierten Forscherinnen und Forschern ermöglichen, ihre universitäre Laufbahn durch ein neues Forschungsprojekt voranzubringen. Mit dem Stipendium fördert die Universität innovative Ideen, die die Forschungsschwerpunkte der Fakultäten aufgreifen und ergänzen.

Überblick: 1850 Euro Förderung für 12 Monate; Verlängerungen sind im Ausnahmefall für maximal 1 weiteres Jahr möglich.

Voraussetzungen: Bewerben können sich herausragende promovierte Forscherinnen und Forscher mit einer exzellenten Promotion. Das Postdoc-Projekt muss eine Anschlussfähigkeit zu den bestehenden Forschungsschwerpunkten der Bauhaus-Universität erkennen lassen und soll diese gleichzeitig nachhaltig und durch einen originellen Ansatz bereichern.

Sonstiges: Die Gewährung eines Bauhaus-Stipendiums ist ausgeschlossen, wenn die Bewerberin/der Bewerber bereits aus öffentlichen Mitteln gefördert wird. Berufstätigen kann das Stipendium nicht gewährt werden. Nebentätigkeiten in Forschung und Lehre an einer Thüringer Hochschule bzw. außeruniversitären Forschungseinrichtung in Thüringen von max. 10h/Woche oder eine anderweitige Erwerbstätigkeit von max. 5h/Woche sind zulässig.

Bewerbungsfrist: 15. Dezember 2012

Ausschreibungstext

Ausschreibung Postdoc
Thema und Fachgebiet: Graduiertenkolleg "Bewertung gekoppelter numerischer und experimenteller Partialmodelle im Konstruktiven Ingenieurbau" der Bauhaus-Universität Weimar

Überblick: Die bereits am Graduiertenkolleg entwickelten Ergebnisse sollen mit 11 Doktoranden und 1 Post-Doktoranden fortgeführt werden. Die übergeordnete Fragestellung des Kollegs betrifft die Bewertung von numerischen und experimentellen Modellen hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit, Sicherheit und Robustheit-dies wird unter der Überschrift "Modellqualität" zusammengefasst. Dabei werden Aspekte der Einwirkungen, der Mechanik, des Materialverhaltens, des Baugrunds und insbesondere deren Kopplungen untersucht.

Voraussetzungen: Promotion in einem der folgenden Fächer: Konstruktiver Ingenieurbau, Struktur- und Bodenmechanik/Dynamik, Werkstoffwissenschaft, Angewandte Mathematik und Informatik. Zusätzliche Eigenschaften: Eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten, Bereitschaft, wissenschaftliche Fragen zu koordinieren, Neigung, unsere PhD Kandidaten zum wissenschaftlichen Arbeiten anzuleiten, Freude an der Lehre.

Bewerbungsfrist: 5. Dezember 2012

Ausschreibungstext

Die Ausschreibung für die Stelle des Geschäftsführers am Graduiertenkolleg "Bewertung gekoppelter numerischer und experimenteller Partialmodelle im Konstruktiven Ingenieurbau" finden Sie hier.

Weitere Informationen

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Deutscher Studienpreis 2013

Thema und Fachgebiet: Die Ausschreibung richtet sich an Promovierte aller wissenschaftlichen Disziplinen, die mit magna oder summa cum laude promoviert haben. Es gibt keine Altersbeschränkung. Einzureichen ist ein Text von maximal 40.000 Zeichen, in dem Sie die zentralen Forschungsergebnisse Ihrer Dissertation und deren gesellschaftliche Bedeutung spannend und verständlich darstellen.

Überblick: Der Deutsche Studienpreis wird jährlich ausgeschrieben und richtet sich jeweils an alle Promovierte eines Jahrgangs. Einsendeschluss ist immer der 1. März des Folgejahres. Alle, die im Jahr 2012 mit einem exzellenten Ergebnis promovieren, können sich folglich bis zum 1. März 2013 für den Deutschen Studienpreis bewerben.

Voraussetzungen: Die Ausschreibung richtet sich an Promovierte aller wissenschaftlichen Disziplinen. Teilnahmeberechtigt sind Personen, die an einer deutschen Hochschule oder als deutsche Staatsbürger an einer ausländischen Hochschule im Jahr 2012 mit einem exzellenten Abschluss – magna oder summa cum laude (oder einer äquivalenten Leistung) – promoviert haben. Es gibt keine Altersbeschränkung.

Preis: Für Beiträge junger Forschung von herausragender gesellschaftlicher Bedeutung vergibt die Körber-Stiftung jährlich Preise im Gesamtwert von über 100.000 Euro, darunter drei Spitzenpreise à 30.000 Euro.

Bewerbungsfrist: 1. März 2013

Teilnahmebedingungen und weitere Infos

Quelle: www.koerber-stiftung.de

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Friedmund Neumann Preis 2013

Thema und Fachgebiet: Die Schering Stiftung vergibt im Jahr 2013 zum 2. Mal den mit 10.000 Euro dotierten Friedmund Neumann Preis für junge Nachwuchswissenschaftler, die herausragende Arbeit in der biologischen, chemischen oder medizinischen Grundlagenforschung erbracht haben.

Überblick: Der Preis ist Herrn Prof. Dr. vet. med. Friedmund Neumann (1935-2007) gewidmet, um damit seine bahnbrechenden Untersuchungen zu modernen Gestagenen sowie sein Engagement zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu würdigen.

Voraussetzungen: max. 38 Jahre (zum Zeitpunkt der Bewerbungsfrist), Promotion, in Deutschland tätig, herausragende Arbeit in der biologischen, chemischen oder medizinischen Grundlagenforschung

Preis: 10.000 EUR

Sonstiges: Eigenbewerbungen sind nicht möglich.

Bewerbungsfrist: 1. Februar 2013

Ausschreibung und

weitere Infos

Quellen: Schering Stiftung

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IIENetworker Call for Papers

Thema und Fachgebiet: IIENetworker, the international education magazine of the Institute of International Education (IIE), invites submissions for publication in its upcoming Spring 2013 issue. The theme of the fall issue of IIENetworker will be: "Higher Education and International Development."

Überblick: This issue of the IIENetworker will examine innovative programs, initiatives, and strategies that colleges, universities, and other organizations have devised and implemented in relation to international development. Proposed articles should focus on: strategic planning and institutional capacity building; forming global higher education linkages; leadership training; international research collaboration; access and equality; joint curriculum development; and technological challenges and innovations.

Voraussetzungen: We are particularly interested in presenting a variety of perspectives from around the globe. Submissions from individuals or institutions around the world are strongly encouraged. Most articles in the magazine will be between 2 and 4 pages (between 1000 and 1500 words).

Sonstiges: If you are interested in submitting an article for the Spring 2012 issue of IIENetworker, please address all inquiries to Shannon Harrison at sharrison@iie.org or 212.984.5370.

Bewerbungsfrist: December 14th, 2012

Bewerbung, Unterlagen und weitere Infos

Quelle: Institute of International Education

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QUICK &USEFUL

Berufsbild Wissenschaftsmanager

Seit Jahren befindet sich das Wissenschaftssystem in Deutschland im Wandel. Neue Rahmenbedingungen erfordern neue Strategien. Den Wissenschaftsmanagern kommt eine immer bedeutendere Rolle zu: Als Dienstleister für die Wissenschaft leiten, steuern und organisieren sie Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit dem Ziel, diese auf Vordermann zu bringen. Doch das Berufsbild ist immer noch nicht ausreichend definiert, die Aufgabenbereiche nicht klar eingegrenzt und der Karriereweg aufgrund mangelnder Strukturen nicht planbar. Zukünftig soll sich das jedoch ändern, denn die Position an der Schnittstelle zwischen Verwaltung und Wissenschaft wird immer wichtiger: Der steigende Wettbewerb zwischen den Hochschulen und die Internationalisierung des Hochschulsystems erfordern qualifiziertes Personal, das die veränderten Strukturen im Blick behält und die Prozesse dementsprechend anpassen kann. Gute Chancen hier einzusteigen, haben besonders Personen, die selbst aus der Wissenschaft kommen, denn Sie wissen, wie sich Forschung und Lehre verbessern lässt und was die optimalen Entfaltungsmöglichkeiten für Wissenschaftler sind.

Artikel: Wissenschaftsmanagement - Dienstleister für die Wissenschaft

Artikel: Berufsbilder im Fokus - Wissenschaftsmanager

Quelle: academics

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Gründe für Gehaltsunterschiede bei Akademikern

Zwischen den Einstiegsgehältern bei Akademiker gibt es große Unterschiede. Gerne halten sie sich bei Fragen über ihr Gehalt bedeckt. Eine Studie gibt nun Aufschluss über die unterschiedlichen Löhne. Vanessa Klüber führte ein Interview mit Reinhard Bispinck vom Projekt Lohnspiegel, um eine Erklärung für die großen Gehaltsunterschiede zu finden.

Interview mit Reinhard Bispinck auf academics.de

Quelle: Die Zeit, academics

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Geschlechtergerechte Hochschullehre: Online Tool

Die Qualität von Hochschullehre misst sich heute auch daran, ob sie die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern fördert. Gute Hochschullehre schafft für Frauen und Männer optimale Bedingungen für den Erwerb von Wissen und Qualifikationen und trägt damit zum Abbau von ungleichen Bildungs- und Aufstiegschancen bei.
Allerdings ist die geschlechtergerechte Gestaltung der Hochschullehre kein einfaches Vorhaben, denn sie erfordert einen spezifischen Blick auf die eigene Praxis als Lehrperson. Dieses Tool soll Sie dabei begleiten. Es wurde entwickelt, um Sie bei der Selbstreflexion Ihrer Praxis als Hochschullehrerin oder Hochschullehrer und der Entwicklung einer geschlechtergerechten Lehre zu unterstützen.

Dieses Online-Tool hat zum Ziel:
- Sie zur Selbstevaluation Ihrer Lehre im Hinblick auf Genderaspekte anzuregen;
- Ihnen Ressourcen zur Entwicklung von Kompetenzen im Gender-Bereich anzubieten;
- Sie im Umgang mit einem heterogenen studentischen Publikum zu unterstützen;
- und damit die Qualität Ihrer Hochschullehre zu fördern.

Das Selbstevaluations-Tool wurde am Zentrum für Hochschuldidaktik der Universität Freiburg im Rahmen des Projektes E-QUAL+ entwickelt und vom Bundesprogramm Chancengleichheit finanziert.

Online Tool für geschlechtergerechte Hochschullehre

Quelle: Universität Freiburg

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GSO Newsletter "Braingain Quaterly"

Im aktuellen Newsletter der German Scholars Organization e.V. (GSO) stellen wir Ihnen "Return to Bavaria" vor, eine weltweite Initiative zur Rückgewinnung deutscher Fachkräfte aus dem Ausland, die die GSO im Auftrag des bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie durchführt. Das GSO-Special greift diesmal das Thema Unternehmensgründungen für Wissenschaftler/innen auf. Im GSO-Interview spricht Dr. Alexander von Frankenberg, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds, über Erfolgschancen und Rahmenbedingungen von Unternehmensgründungen in Deutschland.

Lesen uns bestellen Sie den Newsletter hier.

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PLEASE FORWARD

RISE Internship Programs 2013

The German Academic Exchange Service (DAAD) is pleased to announce that for summer 2013 we will again offer three internship programs: RISE (Research Internships in Science and Engineering), RISE professional and RISE worldwide. RISE has established itself as an outstanding opportunity to combine serious research with a rewarding study-abroad experience. All three programs are targeted to students from the fields of engineering, physics, chemistry, biology, earth sciences (geology) and related disciplines.
RISE professional is designed for recent graduates, Master's and PhD students, and undergraduate RISE/DAAD alumni who are matched with a well-known German company, where they gain insight into the professional applications of science and engineering and develop practical skills. Internships can last from one-and-a-half to six months. Similar to RISE, this program features a scholarship to cover living expenses. Online registration is currently available.

Online registration and the internship database for RISE and RISE professional open on December 6th. The application deadline for both programs is January 31, 2013.

Also continuing this year is RISE worldwide. German students in the early stages of their studies who have the ambition to work abroad and gain hands-on research experience in their fields will be matched with researchers worldwide who wish to engage in a meaningful cooperation with a young German scholar. These German interns receive a DAAD scholarship to help cover living expenses and travel costs. Participating hosts receive invaluable assistance with their own work -they profit both professionally and personally from contact with the intern, having the opportunity to deepen their knowledge of the culture, lifestyle and higher education system in Germany.
Research groups interested in hosting a German research assistant in the summer of 2013 are invited to participate in RISE worldwide and to submit project proposals at: http://www.daad.de/rise-weltweit/en.

The time-frame for the submission of project proposals has already begun and will close on November 25, 2012.

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